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Vorankündigung: Zeltwochenende am Stausee Schömberg

26. bis 28. Juni 2020

Noch ist der Sommer fern – aber die Familiengruppe plant bereits das Zeltwochenende am Stausee Schömberg. Ende Juni wollen wir dort drei Tage lang draußen verbringen und zusammen …

  • Zeltem
  • Lagerfeuer machen
  • Baden
  • Wandern
  • Geocaching
  • Boot fahren
  • Freizeitpark mit Miniaturdorf besuchen
  • und vieles mehr …

Wer mit Wohnwagen oder Caravan dabei sein möchte, sollte möglichst frühzeitig direkt beim Campingplatz einen Stellplatz reservieren!: Tel. 07427/91111

Anmeldung bitte bis 31.05. bei Lars Hilscher:
Tel.: 0151/27010444
E-Mail: lars.hilscher@gmail.com

Auf dem Burgenweg zur Achalm

Der Burgenweg ist ein Fernwanderweg des Schwäbischen Albvereins der von Reutlingen quer über die Schwäbische Alb nach Zwiefalten und Obermarchtal an der Donau führt. Entlang des Echaztals hinauf auf den Sternberg, hinab durch das Tal der Großen Lauter, passiert diese Wanderroute unzählige Burgen, Burgruinen und Schlösser.

Die Familiengruppe möchte diesen Weg nach und nach in familienfreundlichen, kurzen Abschnitten erwandern. Am 08. März 2020 führte Bianca Burghardt fünf kleine und vier große Wanderer bei sonnigem und schon frühlingshaft warmen Wetter auf der ersten Etappe hinauf zur Achalm.

Beschilderung Burgenweg

Nach dem Treffen an der Rauhalde fuhren wir zunächst zum Leonhardsplatz in Reutlingen, stellten unsere Autos dort ab und stiegen in den Stadtbus nach Eningen. Der Aufstieg von dort aus erschien attraktiver und für die Kinder besser zu meistern.

Warten auf den Bus

Die letzen Häuser von Ehningen hatten wir schnell hinter uns gelassen und es ging über die Wiesen und durch Wälder in Serpentinen hinauf zur Burgruine. Einige Kinder wählten den direkten Weg und mussten oben auf die Erwachsenen warten – Zeit für eine kleine Kletterpartie also!

Auf dem Weg nach oben

Nach knapp einer Stunde waren die Mauern der alten Achalm-Burg erreicht. Hier gab es zunächst eine ausgiebige Vesperpause, bevor jeder Winkel des Plateaus erkundet, der Aussichtsturm erklommen und die perfekte Fernsicht in alle Richtungen genossen wurde.

Pause vor dem Aussichtsturm

Nach einer weiteren Stunde für den Abstieg kamen wir wieder in Reutlingen an und ließen nach kurzer Fahrt unsere gelungene Wanderung auf dem Spielplatz und den Freisitzen der Rauhalde ausklingen.

Geocaching an den Gönninger Seen

Bei frühlingshaftem Wetter machte sich die Familiengruppe mit vier kleinen und zwei großen Schatzsuchern am Sonntag, 16. Februar auf den Weg, den Geocache „Lake Tuffy“ bei den Gönninger Seen zu finden. Dafür galt es zunächst auf den Infotafeln des vom Schwäbischen Albvereins angelegten Tuffstein-Lehrpfads einige Zahlen und Fakten herauszufinden, mit denen dann die Koordinaten des Finals zu ermittelt waren.

Doch schon wenige Meter nach dem Parkplatz schien es nicht mehr weiterzugehen. Die starken Regenfälle der letzten Woche hatten die Wiesaz so anschwellen lassen, dass sie den Weg überflutet hatte. TapferE Schatzsuche lassen sich davon aber nicht aufhalten und nach ein paar Meter querfeldein konnten wir uns wieder von unseren GPS-Geräten zur nächsten Infotafel leiten lassen.

Augen zu und durch?

Auf dem weiteren Weg erfuhren wir so viel über Entstehung, Abbau und Nutzung des Tuffsteins sowie die Flora und Fauna dieser wunderschönen Landschaft. Auf den Strecken zwischen den Infotafel hielt es die kleinen Wanderer selten auf den Wegen. Die zahlreichen Bachläufe übersprungen, Froschlaich in den Seeufern bestaunt oder kleine Kletterpartien auf Bäumen und Felsen unternommen.

Hoch hinaus!

Schließlich waren alle Fragen beantwortet und die Final-Koodinaten wurden berechnet. Die GPS-Geräte wiesen auf einen Punkt im oberen Wiesaztal, nicht zu weit entfernt. Also nichts wie hin, auch wenn die Richtung mit der Cachebeschreibung nicht ganz übereinstimmte. Dort oben wurden die Wege schmal und steinig, zum Schluss liefen wir im halbtrockenen Flussbett bis zur berechneten Stelle. Ein richtiges Abenteuer für die Kinder, die unterwegs echte Fossilien und eine „Steinzeitaxt“ fanden.

Auf dem Weg zum Final. Oder etwa nicht?

Was wir am Ende nicht mehr fanden, war der Cache. Der errechnete Punkt lag irgendwo oberhalb des Bachtals an einem unzugänglichen Hang. Das konnte nicht stimmen. Irgendwo mussten wir einen Fehler gemacht haben, denn auch unsere errätselten Zahlen wichen – wenn auch nur knapp – von der Prüfsumme ab.

Ja, wo liegt es denn?

Aber niemand war deshalb wirklich traurig. Denn auch ohne ihn gefunden zu haben hatte dieser Geocache uns eine erlebnisreiche und spannende Wanderung beschert.
Oder, wie eines der Kinder den spanischen Schriftsteller Miguel de Cervantes zu zitieren wusste: „Der Weg ist immer besser als die schönste Herberge“.


Text und Bilder: Lars Hilscher