Archiv des Autors: Administrator SAV OG Pfrondorf

Keine Veranstaltungen aufgrund der Corona-Pandemie bis 8. Juni

Der Hauptverein des Schwäbischen Albvereins in Stuttgart hat bis Anfang Juni alle Veranstaltungen und Wanderungen aufgrund der Civid-19-Situation abgesagt.

Für uns, die Ortsgruppe Pfrondorf, steht die Gesundheit und Sicherheit unserer Gäste und Mitglieder ebenfalls an erster Stelle. Daher sagen wir alle geplanten Veranstaltungen bis mindestens 8. Juni ab.

Dies betrifft explizit

  • das Frühlingsbasteln der Familiengruppe  am 28. März,
  • die Seniorenwanderung am 14. April
  • die Stuttgart-Wanderung am 19. April
  • die Themenwanderung „Kennen Sie Pfrondorf?“ am 25. April,
  • die Familienwanderung zur Eninger Weide am 26. April,
  • die Seniorenwanderung zur Tulpenblüte nach Gönningen am 12. Mai,
  • die Radtour der Familiengruppe zum Saurückenspielplatz am 17. Mai,
  • die naturkundliche Wanderung am 1. Juni

Bis dahin bleibt auch unser Wanderheim Rauhalde geschlossen.

Danach werden wir weitersehen und neu entscheiden.

Wir bitten um Ihr Verständnis.

Der Vorstand.

Vorankündigung: Zeltwochenende am Stausee Schömberg

26. bis 28. Juni 2020

Noch ist der Sommer fern – aber die Familiengruppe plant bereits das Zeltwochenende am Stausee Schömberg. Ende Juni wollen wir dort drei Tage lang draußen verbringen und zusammen …

  • Zeltem
  • Lagerfeuer machen
  • Baden
  • Wandern
  • Geocaching
  • Boot fahren
  • Freizeitpark mit Miniaturdorf besuchen
  • und vieles mehr …

Wer mit Wohnwagen oder Caravan dabei sein möchte, sollte möglichst frühzeitig direkt beim Campingplatz einen Stellplatz reservieren!: Tel. 07427/91111

Anmeldung bitte bis 31.05. bei Lars Hilscher:
Tel.: 0151/27010444
E-Mail: lars.hilscher@gmail.com

Auf dem Burgenweg zur Achalm

Der Burgenweg ist ein Fernwanderweg des Schwäbischen Albvereins der von Reutlingen quer über die Schwäbische Alb nach Zwiefalten und Obermarchtal an der Donau führt. Entlang des Echaztals hinauf auf den Sternberg, hinab durch das Tal der Großen Lauter, passiert diese Wanderroute unzählige Burgen, Burgruinen und Schlösser.

Die Familiengruppe möchte diesen Weg nach und nach in familienfreundlichen, kurzen Abschnitten erwandern. Am 08. März 2020 führte Bianca Burghardt fünf kleine und vier große Wanderer bei sonnigem und schon frühlingshaft warmen Wetter auf der ersten Etappe hinauf zur Achalm.

Beschilderung Burgenweg

Nach dem Treffen an der Rauhalde fuhren wir zunächst zum Leonhardsplatz in Reutlingen, stellten unsere Autos dort ab und stiegen in den Stadtbus nach Eningen. Der Aufstieg von dort aus erschien attraktiver und für die Kinder besser zu meistern.

Warten auf den Bus

Die letzen Häuser von Ehningen hatten wir schnell hinter uns gelassen und es ging über die Wiesen und durch Wälder in Serpentinen hinauf zur Burgruine. Einige Kinder wählten den direkten Weg und mussten oben auf die Erwachsenen warten – Zeit für eine kleine Kletterpartie also!

Auf dem Weg nach oben

Nach knapp einer Stunde waren die Mauern der alten Achalm-Burg erreicht. Hier gab es zunächst eine ausgiebige Vesperpause, bevor jeder Winkel des Plateaus erkundet, der Aussichtsturm erklommen und die perfekte Fernsicht in alle Richtungen genossen wurde.

Pause vor dem Aussichtsturm

Nach einer weiteren Stunde für den Abstieg kamen wir wieder in Reutlingen an und ließen nach kurzer Fahrt unsere gelungene Wanderung auf dem Spielplatz und den Freisitzen der Rauhalde ausklingen.

Geocaching an den Gönninger Seen

Bei frühlingshaftem Wetter machte sich die Familiengruppe mit vier kleinen und zwei großen Schatzsuchern am Sonntag, 16. Februar auf den Weg, den Geocache „Lake Tuffy“ bei den Gönninger Seen zu finden. Dafür galt es zunächst auf den Infotafeln des vom Schwäbischen Albvereins angelegten Tuffstein-Lehrpfads einige Zahlen und Fakten herauszufinden, mit denen dann die Koordinaten des Finals zu ermittelt waren.

Doch schon wenige Meter nach dem Parkplatz schien es nicht mehr weiterzugehen. Die starken Regenfälle der letzten Woche hatten die Wiesaz so anschwellen lassen, dass sie den Weg überflutet hatte. TapferE Schatzsuche lassen sich davon aber nicht aufhalten und nach ein paar Meter querfeldein konnten wir uns wieder von unseren GPS-Geräten zur nächsten Infotafel leiten lassen.

Augen zu und durch?

Auf dem weiteren Weg erfuhren wir so viel über Entstehung, Abbau und Nutzung des Tuffsteins sowie die Flora und Fauna dieser wunderschönen Landschaft. Auf den Strecken zwischen den Infotafel hielt es die kleinen Wanderer selten auf den Wegen. Die zahlreichen Bachläufe übersprungen, Froschlaich in den Seeufern bestaunt oder kleine Kletterpartien auf Bäumen und Felsen unternommen.

Hoch hinaus!

Schließlich waren alle Fragen beantwortet und die Final-Koodinaten wurden berechnet. Die GPS-Geräte wiesen auf einen Punkt im oberen Wiesaztal, nicht zu weit entfernt. Also nichts wie hin, auch wenn die Richtung mit der Cachebeschreibung nicht ganz übereinstimmte. Dort oben wurden die Wege schmal und steinig, zum Schluss liefen wir im halbtrockenen Flussbett bis zur berechneten Stelle. Ein richtiges Abenteuer für die Kinder, die unterwegs echte Fossilien und eine „Steinzeitaxt“ fanden.

Auf dem Weg zum Final. Oder etwa nicht?

Was wir am Ende nicht mehr fanden, war der Cache. Der errechnete Punkt lag irgendwo oberhalb des Bachtals an einem unzugänglichen Hang. Das konnte nicht stimmen. Irgendwo mussten wir einen Fehler gemacht haben, denn auch unsere errätselten Zahlen wichen – wenn auch nur knapp – von der Prüfsumme ab.

Ja, wo liegt es denn?

Aber niemand war deshalb wirklich traurig. Denn auch ohne ihn gefunden zu haben hatte dieser Geocache uns eine erlebnisreiche und spannende Wanderung beschert.
Oder, wie eines der Kinder den spanischen Schriftsteller Miguel de Cervantes zu zitieren wusste: „Der Weg ist immer besser als die schönste Herberge“.


Text und Bilder: Lars Hilscher

Umbau Toiletten in der Rauhalde

Der Toilettenbereich im Wanderheim Rauhalde soll umgebaut werden. Die geplante Sanierung der Damen- und Herren-WCs ist im Plan dargestellt (den Plan zum Vergrößern bitte anklicken). Von den verschiedenen Gewerken wurden Angebote eingeholt. Der Verein beabsichtigt einiges an Eigenleistung zu erbringen. In der Hauptversammlung am 26. Januar 2014 werden die Vereinsmitglieder über die Umbaumaßnahmen ausführlich informiert.

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Der „Blaustrümpflerweg“ in Stuttgart

Am Sonntag, 17. März begann die Ortsgruppe Pfrondorf die Wandersaison mit einer Stadtwanderung durch den Südwesten Stuttgarts. Die Rundwanderung auf dem „Blaustrümpflerweg“ fand gemeinsam mit der Ortsgruppe Lustnau statt und wurde von Dieter Meissner geführt. Es konnten auch viele neue Gäste begrüßt werden. Die 23 Teilnehmer/innen der Stadtwanderung ließen sich vom anfänglichen Regenwetter nicht abschrecken und wurden dann auch mit niederschlagsfreiem Wanderwetter belohnt – sogar mit Andeutungen von Sonne.
Vom Santiago-de-Chile-Platz ging es mit der „Zacke“ hinunter zum Marienplatz. Der erste Aufstieg führte dann von dort hinauf zur Karlshöhe.

Start am Santiago-de-Chile-Platz

Blick von der Karlshöhe auf Stuttgart

Der weitere Weg über die Hasenbergsteige zum Blauen Weg wurde begleitet von weiten Ausblicken über die Stadt und interessanten Geschichten zu den Plätzen und Villengebieten und zu Stuttgarts Infrastruktur.
Erstaunlich dabei immer wieder wie sich Stadtbebauung und naturnahe Gebiete in Stuttgart abwechseln.
Nach dem Abstieg vom Blauen Weg hinunter nach Heslach ging es über den Südheimer Platz zur Seilbahnstation. Die Seilbahn erleichterte den Aufstieg zum Waldfriedhof und beschleunigte den Weg zur Mittagspause in der Gartenwirtschaft „St. Josef“.

Eines der kleinsten Weinbaugebiete der Welt

Die historische Seilbahn – im Volksmund auch „Erbschleicherexpress“ genannt

 

Vom Waldfriedhof führte der Weg dann auf der Höhe über die Dornhalde und eines der kleinsten Weinanbaugebiete der Welt zurück zum Ausgangspunkt auf dem Haigst.

Die Wanderung bot ganz neue Ausblicke auf Stuttgart und Einblicke in Stuttgarter Geschichte und Geschichten – eine Stadtwanderung zur Nachahmung empfohlen. Wer es nachwandern will findet auf folgenden Webseiten weitere Informationen zum „Blaustrümpflerweg“:

Bericht: Dr. Dieter Meissner, Bilder: Edith Meissner

Würfeln bis der Becher glüht

Mutschelabend beim Schwäbischen Albverein

Am Samstag, 12.01.2013 war die Rauhalde beim traditionellen Mutschelabend des Schwäbischen Albvereins wieder gut besucht.
Die Anwesenden wurden zunächst vom stellvertretenden Vorstand Siglinde Baust begrüßt. Sie übermittelte allen viele Grüße des erkrankten Vorstands Horst Christokat und eröffnete den Abend.
An 5 Tischen wurde dann vom „Turm geblasen“, das „Luise nackend“ gemacht oder die große und kleine Hausnummer gewürfelt.
Vor allem am Familientisch herrschte großes Hallo. Jede geürfelte „1“ wurde lautstark gefeiert.
So waren um 21:30 Uhr als das „Halali“ auf die große Saalmutschel geblasen wurde fast alle kleinen Mutscheln bereits verteilt und/ oder vertilgt.
Die größte Überraschung des Abends gab es dann aber nach Auswertung der Ergebnisse der Saalmutschelrunde – und der Jubel am Familientisch wollte kein Ende nehmen: der Jüngste hatte die Mutschel mit 1205 Punkten erwürfelt!
Wie eine Meisterschale beim Fußball riss Felix Grauer (7) die Mutschel über den Kopf und freute sich mit der ganzen Familie auf ein reichhaltiges Frühstück mit seiner Mutschel.
Die anwesenden erwachsenen Würfler freuten sich mit ihm und waren zufrieden mit einem lustigen und unterhaltsamen Abend
Alle ob groß oder klein waren sich einig: es war ein gelungener Auftakt ins Wanderjahr 2013!

Schwäbisch gschwätzt ond gsonge

Das Wanderheim Rauhalde war bis auf den letzten Platz besetzt , als die stellvertretende Vorsitzende Sieglinde Baust die Gäste begrüßte. Außen war kühles Regenwetter, innen ging die Post ab.

„Jetzt kommen die tollen Tage“ stimmten passend zum 11.11. die Landstreicher  an. Und es wurde ein toller Nachmittag mit einer super Stimmung.

Irmgard Schaal hatte das wohl geahnt. In ihrem Gedicht über die Rauhalde sprach sie von lustigen und durstigen Leuten, die zusammenrücken, damit alle Platz haben. Sie pries Zwiebelkuchen, Most und Knoblauch, charakterisierte aber auch das Leben zu früherer Zeit und menschliche Schwächen und Probleme. Gar mancher erkannte sich selbst dabei.

Dazwischen begleiteten Hans, Wolfgang und Gottfried von den „Landstreichern“den schmetternden Gesang  über Wandern, reitenden Dragonern, Polenmädchen, dem schöner Land und der weiten Welt.  Dazu gab’s Zwiebelkuchen, Wein und anderes Flüssiges um die Kehlen zu schmieren. Vergessen war das trübe Wetter außen!

Sängerinnen und Sänger in der Rauhalde

Bericht und Bild von Stephanie Ivaschuk.

Feuchtfröhliches Flussabenteuer

Acht Familien mit 15 Erwachsenen und 17 Kindern waren am Samstag, 14.7.2012 mit Kanus auf dem Neckar unterwegs. Nach intensiver Einweisung bestiegen wir in Fischingen die Boote und paddelten voller Elan flussabwärts. Leider erwischte uns bereits nach kurzer Fahrzeit ein heftiger Regenguss und durchnässte uns komplett. Dennoch fuhren wir problemlos an allen Kiesbänken und Stromschnellen vorbei, rutschten schwungvoll über die Schwellen und erreichten gegen Mittag Horb.
Nachdem die Vesperpause auf dem ehemaligen Landes-gartenschaugelände wieder von einem Schauer ungemütlich beendet wurde, beendeten vier Bootsbesatzungen die Tour vorzeitig. Die restlichen acht Kanus wurden wieder ins Wasser gelassen und machten sich auf zur zweiten Etappe. Der Nachmittag blieb glücklicherweise von oben trocken und die großen und kleinen Paddler genossen die abwechslungsreiche Strecke, beobachteten Reiher, Enten- und Blässhuhnfamilien, Schwäne, sogar ein Eisvogel wurde gesichtet.
Drei Wehre mussten überwunden werden, teils rutschten die Boote flott darüber, teils mussten sie mühevoll umtragen werden. Dreimal mussten auch gekenterte Boote und ihre Mannschaften wieder flott gemacht werden, aber dank der vielen helfenden Hände klappte auch dies prima und die unfreiwillig Badenden konnten bald wieder im Boot Platz nehmen.
Von der Abendsonne angestrahlt kam schließlich Schloss Weitenburg in Sicht und wir erreichten Börstingen, das Ziel unserer Tour.
Zum Ausklang dieses erlebnisreichen Tages hatten sich die müden und hungrigen Kanuten eine große Pizza im Pfrondorfer Sportheim redlich verdient …

Bericht: Uta Herz, Bild: Martin Felger