Archiv des Autors: dieter.meissner

Vom Naturschutzgebiet Digelfeld durch das Glastal und das Schweiftal

Eine naturkundliche Wanderung, geführt von Dieter Meissner, begann im Naturschutzgebiet Digelfeld bei Hayingen, einer der größten noch verbliebenen Wacholderheiden der Schwäbischen Alb. Am Pfingstmontag, 25. Mai 2015, konnten die Teilnehmer/innen auf dem Digelfeld die artenreiche Kalkmagerrasen-Vegetation in voller Blüte erleben: Orchideen wie das Helm-Knabenkraut, die Kugelblume, das Katzenpfötchen oder verschiedene Wolfsmilcharten bedeckten wie Teppiche die Wiesen.

Durch das schöne Glastal mit seinen Höhlen und dem Hasenbach, der plötzlich in einer  Karstquelle zutage tritt, ging es über das Schweiftal und das Gebiet Schopfloch wieder zurück zum Ausgangspunkt.

Glück hatten wir mit dem Wetter: Obwohl starke Regenschauer angesagt waren, kamen wir trockenen Hauptes wieder zurück. Es schien sogar die Sonne, als wir uns im Schatten der Ruine Alt-Ehrenstein zur Mittagspause niederließen.

1505-194  Start am Parkplatz Digelfeld

1505-199  Helm-Knabenkraut, eine Orchidee

1505-206  Das Naturschutzgebiet Digelfeld

1505-217  Die Glashöhle

1505-223  Die Karstquelle des Hasenbachs

1505-135  Postkartenmotiv im Glastal

1505-147  Blühende Wirtschaftwiesen

Text: Dieter Meissner            Bilder: Edith und Dieter Meissner

Familienwanderung zu den Gütersteiner und Uracher Wasserfällen

Die Sonne schien für die Familienwandergruppe, die mit 6 Erwachsenen und 5 Kindern am 26. April 2015 vom Maisental bei Bad Urach startete und zum Gestütshof St. Johann wanderte. Weiter über die Gütersteiner Wasserfälle ging es zur Rohrauer Hütte, um an der dortigen Feuerstelle Mittagspause zu machen. Über den Rutschenfelsen und den Uracher Wasserfall ging es dann zurück zum Parkplatz im Maisental. Dort gab es noch am Kiosk der Maisenschenke ein wohlverdientes Eis und, damit man zuhause nicht darben muss, wurde dort noch das eine oder andere „Häfele“ Honig oder Gsälz aus Ermstalproduktion erstanden.

20150426_111427  Der Gestütshof St. Johann

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20150426_154427  Der Uracher Wasserfall

Text: Dieter Meissner / Thomas Raster          Bilder: Thomas Raster

In Stuttgart unterwegs auf dem „Rote-Socken-Weg“

Stuttgart als Wandergebiet? Das hat was! Auch dieses Jahr führte eine von Dieter Meissner geführte Rundwanderung durch Stuttgart, dieses Mal am 29. März 2015 auf dem von den Naturfreunden konzipierten „Rote-Socken-Weg“.

Immer wieder erstaunlich, wie dicht in Stuttgart naturnahe Gebiete und Wohnviertel zusammenliegen. Vom Aussichtspunkt am Santiago-de-Chile-Platz ging es zuerst einmal durch das Naturschutzgebiet Wernhalde über die Schillereiche zum Teehaus im Weißenburgpark, danach weiter ins Stuttgarter Tal durch das Lehenviertel zum Marienplatz. Und von dort wieder hinauf durch die Wernhalde mit ihren Schluchtenwäldern und 200 Jahre alte Mammutbäume zurück zum Ausgangspunkt.

Version 3  Aussichtspunkt Santiago-de-Chile-Platz

Version 2  Das Teehaus: noch halb im Winterschlaf

Version 2  Am Marienplatz

Version 2 Version 2

Text: Dieter Meissner          Bilder: Edith Meissner

Es wurde in der Rauhalde wieder gemutschelt!

Über 30 Kinder und Erwachsene waren am 10. Januar 2015 wieder zum alljährlichen Mutschelabend in die Rauhalde gekommen. Nachdem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Dieter Meissner begrüsst worden waren, erklärte Thomas Raster als Spielleiter die Regeln. Mit großem Engagement wurde um jedes Auge und jede Mutschel gewürfelt, von den kleinen Mutscheln am Tisch bis zu den beiden kleinen Saalmutscheln.

Dann ging es im Finale um die große Saalmutschel und um den Titel des Mutschelkönigs bzw. der Mutschelkönigin. Dieses Jahr war Nicole Teljeur nicht zu schlagen. Sie wurde Mutschelkönigin 2015!

1501-004_DxO 1501-006_DxO 1501-017_DxO 1501-021_DxO 1501-023_DxO  Thomas Raster erklärt die Spielregeln

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Werner Euchner, der letztjährige Muschelkönig, überreicht  der neuen Mutschelkönigin Nicole Teljeur die Große Saalmutschel.

Text und Bilder: Dieter Meissner

Rauhalde-Hockete 2014

Wie jedes Jahr fand wieder die Rauhalde-Hockete statt, diesmal am 29. Juni. Und wieder war es ein gelungenes Fest und ein großer Erfolg! Die folgenden Bilder sprechen für sich.

Viele, sehr viele hatten mitgeholfen, damit alles rechtzeitig organisiert und an Ort und Stelle war – eben ein eingespieltes Team. Allen, die dazu beigetragen haben, ein herzliches Dankeschön!

Herzlichen Dank auch an Pfarrer Knöller, der mit dem Gottesdienst in einen schönen gemeinsamen Tag einführte (und vielleicht war es sein direkter Draht nach oben, der jegliche Regentropfen über der Rauhalde verhinderte).

Gottesdienst mit Pfarrer Knöller

Gottesdienst mit Pfarrer Knöller

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Unsere Musiker sorgten wieder für beste Stimmung

Unsere Musiker sorgten wieder für beste Stimmung

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Wie immer sensationell: das Kuchenbuffett

Wie immer sensationell: das Kuchenbuffett

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Text: Dieter Meissner     Bilder: Edith und Dieter Meissner

Der Jusi: Albvulkanismus und Naturschutzgebiete

Am Pfingstmontag, 9. Juni 2014, führte eine geologisch-naturkundliche Wanderung vom Parkplatz „Raupental“ in Kohlberg hoch auf den Jusi. Da es an diesem Tag schon am frühen Vormittag gut warm war, gestaltete sich der Aufstieg etwas anstrengend aber gut machbar. Oben auf dem Jusiberg erzählte Edith Meissner Interessantes zum „Schwäbischen Vulkan“ und zur Albgeologie.

Danach ging es durch schattige Wälder zum Sattelbogen zum Steinbruch Hörnle. Leider waren dieses Jahr die meisten Orchideen schon verblüht, so dass man außer der Türkenbundlilie fast keine Pflanzen in der Blüte sah.  Bei einer kleinen Vesperpause konnte man den Blick auf das Dettinger Tal und den gegenüberliegenden Albtrauf genießen. Der folgende Abstieg durch den Buchenwald und dann hangparallel zurück Richtung Parkplatz war trotz der aufkommenden Hitze sehr angenehm.

Erklärungen zum "Schwäbischen Vulkan"

Erklärungen zum „Schwäbischen Vulkan“…

... die die Geologie der Alb

… und die Geologie der Schwäbischen Alb

Blick aufs Dettinger Tal

Blick aufs Dettinger Tal

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Text: Dieter Meissner       Bilder: Sabine Walker, Edith Meissner

Killesberg, Feuerbacher Heide und Weissenhof

Eine Rundwanderung durch Stuttgarter Architektur und Geschichte führte am 23. März 2014 durch das neu gestaltete Gelände des Höhenparks Killesberg und über die Feuerbacher Heide zur Weissenhof-Siedlung.

Wenn man das alte Messegelände Killesberg noch kannte, wird man von dem nun vollkommen veränderten Gelände des Höhenparks Killesberg überrascht gewesen sein. Von dort führte der Weg über die Kochenhof-Siedlung mit ihren wenigen erhaltenen Holzhäusern und die Feuerbacher Heide vorbei an Häusern und Villen, die in den 1920er Jahren architektonisch für Stuttgart und weit darüber hinaus prägend waren. Das Haus von Paul Bonatz und die Villa von Ferdinand Porsche lagen am Weg und der kurze Besuch im Wohnhaus von Theodor Heuss gewährte Einblicke in den Wohn- und Lebensstil der damaligen Zeit („Guck, so eine eine Stehlampe hatten wir auch!“).

Anschließend besichtigten wir die Weissenhof-Siedlung und das Weissenhof-Museum im Haus von Le Corbusier zeigte als „begehbares Exponat“ den Zustand von 1927. Trotz aller Kritik an den Ideen der damaligen Architekten wurde deutlich, wie viel bereits in unser heutiges Bauen eingeflossen ist und als selbstverständlich angesehen wird.

Zum Abschluss machten wir auf einen Kaffee und einen kleinen Imbiss noch im Naturfreundehaus Steinbergle Halt, bevor es mit der Stadtbahn wieder Richtung Parkhaus Albstraße in Degerloch ging.

Blick über Stuttgart

Blick über Stuttgart

Schautafel in der Weissenhof-Siedlung

Schautafel in der Weissenhof-Siedlung

Vorm Weissenhof-Museum

Vorm Weissenhof-Museum

Volles Haus beim Mutschelabend in der Rauhalde

Es war wieder eine große Gaudi: der Mutschel-Abend in der Rauhalde. Über 50 Kinder und Erwachsene waren gekommen, um die Mutscheln am Tisch, die beiden kleinen Saalmutscheln und dann zum Schluß die große Saalmutschel zu erwürfeln.

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Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden von Dieter Meissner begrüßt und Hermann Rau führte in die Spielregeln ein.

1401-065 Darum ging’s: um die Mutschel.

Jung und Alt hatten viel Spaß, als es mit „kleinen und großen Hausnummern“, dem „langen Entenschiss“ oder „Der Wächter bläst vom Turm“ und anderen Mutschel-Würfelspielen darum ging, die richtigen Augen zu würfeln.

Jedes gewürfelte Auge wurde bejubelt und um jede Mutschel wurde gekämpft.

1401-083 Der alte Mutschelkönig Felix Grauer überreicht dem neuen Mutschelkönig Werner Euchner die große Saalmutschel.

1401-075 1401-034Manchmal lief’s gut …                                               … und manchmal nicht!

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Durch das Naturschutzgebiet „Beurener Heide“ – eine naturkundliche Wanderung und Fotoexkursion

Am Pfingstmontag, 20. Mai 2013, meinte es der Wettergott gut mit den 21 Teilnehmer/innen der Exkursion in das Naturschutzgebiet der „Beurener Heide“. Es war angenehmes Wanderwetter und die richtige Jahreszeit für die Führung durch das Naturschgebiet, um viele Orchrideen wie das Kleine Knabenkraut und das Helm-Knabenkraut in voller Blüte zu sehen, ebenso Trollblumen und die Vielblütige Weißwurz. In den umgebenden Buchenwäldern breitete sich der blühende Bärlauch wie ein Teppich unter den Bäumen aus.

 

Dieter Meissner führte die naturkundliche Exkursion und erklärte die Geologie, die Entstehung des Naturschutzgebietes und die heutige Vegetation. Pflanzen wurden bestimmt und allen blieb ausreichend Zeit, die außergewöhnlich schönen Blumen zu fotografieren.

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Im Anschluss an die naturkundliche Rundwanderung fanden alle eine geschützten Platz in einer schön über der Beurener Heide gelegenen Grillhütte, denn es gab dann doch noch einen kurzen Hagelschauer. Nach leichten Anlaufschwierigkeiten beim Feuermachen – niemand hatte Streichhölzer oder Feuerzeug dabei – konnten dann die mitgebrachten Würste gegrillt und der Hunger vertrieben werden.

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Ein Teil der Wandergruppe bestieg danach noch den Dreifürstenstein. Es war eine kleine konditionelle Herausforderung, zumal der Weg durch den Regen ziemlich rutschig war – und ein Paar Wanderstiefel darauf beharrten, sich unterwegs von ihrer Sohle trennen zu wollen. Trotz einiger kurzer Regenschauer konnte man die Aussicht vom Dreifürstenstein mit dem weiten Blick in Land und auf den Hohenzollern genießen.

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Text und Bilder: Edith und Dieter Meissner

„Kennen Sie unser Ländle?“ – ein Diavortrag von und mit Armin Dieter

Am Freitag, 15. März fand im Evangelischen Gemeindehaus ein Diavortrag statt, den die Ortsgruppe Pfrondorf des Schwäbischen Albvereins organisiert hatte. Der Vortragsabend, der bereits seit mehreren Jahren stattfindet, war auch dieses Mal mit über 40 Personen gut besucht.

Dr. Dieter Meissner begrüßte die Gäste und den Hauptreferenten des Abends, Armin Dieter, der sich als Naturfotograf, als Buchautor und als Kenner und Führer des Mössinger Bergrutsches einen Namen gemacht hat, der weit über die Region hinausreicht.

Der ca. 70-minütige Diavortrag von Armin Dieter führte dann durch fast ganz Baden-Württemberg – unter reger Beteiligung der Besucher beim Mitraten. Vom westlichen Ende der Schwäbischen Alb, die im deutsch-schweizerischen Grenzgebiet beginnt, (ent)führte Armin Dieter die Gäste in einem kurzweiligen und lebendigen Vortrag über die ganze Alb bis an die bayerische Grenze.

Er zeigte Bilder aus Hohenlohe, dem Taubertal, dem Rheintal, dem Schwarzwald und vom Bodensee – quer durch’s bekannte und auch immer wieder unbekannte Ländle.

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Schloss Montfort, Langenargen                                   Schloss Harburg

Immer wieder verblüffend für alle, wie viele schöne, interessante und geschichtsträchtige Städte, Bauwerke und Landschaften Baden-Württemberg zu bieten hat, die man gar nicht kennt und wo man noch nie war. Fazit: Es gibt im eigenen Ländle noch sehr viel zu entdecken!

Den Vortragsabend ließen die Gäste mit angeregten Gesprächen und Butterbretzeln ausklingen.