Schwäbisch gschwätzt ond gsonge

Das Wanderheim Rauhalde war bis auf den letzten Platz besetzt , als die stellvertretende Vorsitzende Sieglinde Baust die Gäste begrüßte. Außen war kühles Regenwetter, innen ging die Post ab.

„Jetzt kommen die tollen Tage“ stimmten passend zum 11.11. die Landstreicher  an. Und es wurde ein toller Nachmittag mit einer super Stimmung.

Irmgard Schaal hatte das wohl geahnt. In ihrem Gedicht über die Rauhalde sprach sie von lustigen und durstigen Leuten, die zusammenrücken, damit alle Platz haben. Sie pries Zwiebelkuchen, Most und Knoblauch, charakterisierte aber auch das Leben zu früherer Zeit und menschliche Schwächen und Probleme. Gar mancher erkannte sich selbst dabei.

Dazwischen begleiteten Hans, Wolfgang und Gottfried von den „Landstreichern“den schmetternden Gesang  über Wandern, reitenden Dragonern, Polenmädchen, dem schöner Land und der weiten Welt.  Dazu gab’s Zwiebelkuchen, Wein und anderes Flüssiges um die Kehlen zu schmieren. Vergessen war das trübe Wetter außen!

Sängerinnen und Sänger in der Rauhalde

Bericht und Bild von Stephanie Ivaschuk.